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CELL



"Wohnzimmer, kalt erleuchtet von weißem Rauschen, sind in den meisten Spielfilmen ein vertrauter Vorbote von sich näherndem Verderben. In CELL wird gerade dieses unheimliche kinematografische Element unter die Lupe genommen. Eine konzentrierte Montage von zahllosen Fragmenten mit flickernden und gespensterhaft schneebedeckten Bildschirmen aus Hollywoodfilmen. Dies ist das ultimative Meta-Kino. Keine Botschaft, nur Medium."
(Katalog International Film Festival Rotterdam 2007)

"Living rooms coolly lit by white noise on TV screens are a familiar harbinger of approaching doom in most feature films. In Cell, just this one unheimisch cinematographic element is put under the magnifying glass. A concentrated montage of countless fragments with flickering and spooky snow-covered screens from Hollywood films. This is the ultimate meta-cinema. No message, just medium."
(catalogue International Film Festival Rotterdam 2007)

"... Volker Schreiners Arbeit CELL, in der man vor allem sieht, dass man wenig sieht. Verschwommene Konturen, Andeutungen, Ton in TOn gehalten. Einzig ein Fernseher sticht aus der optischen Unklarheit als scharf umrissenes Objekt hervor. Auf ihm sehen wir weißes Rauschen, die Übertragung ist beendet, dennoch bleibt das Gerät angeschaltet. Die Sequenzen, die Schreiner zusammencvollagiert, sind stark verfremdete Fragmente aus bekannten oder weniger bekannten Filmen. Verbindendes Element ist der Bildschirm, der ein gespenstisches Eigenleben führt. Erzählerische Strukturen, in den Filmen angelegt, werden durch den Einsatz von Unschärfe unterlaufen."
(Philipp Horst, "Workflow - Junge Video-Kunst und die DASA")

„CELL is a controlled montage of images with the noise of television screens in dark living rooms. An experiment in which visual beauty is the most essential part.“
(catalogue Courtisane, Gent, 2007)